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Günther Meinhold

 

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Zustände der Unwissenheit

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Falsche oder unwahre Informationen, Meinungen, Aussagen oder Darstellungen besitzen eine negative Wissenstiefe. Die beiden Wissensmerkmale „Breite“ und „Strukturiertheit“ sind hingegen auch für falsche und unwahren Informationen positiv, denn auch diese sind entweder von geringem oder großem Umfang  beziehungsweise wenig oder hoch strukturiert.
   Wer eine falsche Meinung besitzt, weiß weniger als nichts. Denn allein, um „nur“ unwissend zu werden, muss er die falsche Meinung als solche erkennen und ausräumen. Falsche Informationen und Überzeugungen wirken deshalb analog einer Geldschuld: Sie müssen erst getilgt werden, um in den positiven Wissensbereich zu gelangen.
  Die Zustände für unwahre Aussagen definiere ich in gleicher Weise wie die charakteristischen Wissenszustände des Wissenswürfels. Verschiedenen Kombinationen der Werte “groß” und “gering” für die drei Wissensmerkmale „Tiefe“, „Breite“ und „Strukturiertheit“ entsprechen unterschiedliche Zustände der Unwissenheit. Allerdings hat nunmehr - als Kennzeichen dafür, dass die Aussagen oder Sachverhalte falsch sind - die Wissenstiefe  einen negativen Wert.
   Stellt man das Zustandsmodell der Unwissenheit graphisch dar, ergibt sich ein Spiegelbild des Wissenswürfels.

Tabelle-Zustände-der-Unwissenheit-1

 
Zustände der  Unwissenheit